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THW-Thema
 

G7-Gipfel in Elmau – umfangreiche Einsatzunterstützung für die Partner der Gefahrenabwehr

Das Technische Hilfswerk (THW) hat im großen Umfang für die Partner der Gefahrenabwehr Einsatzunterstützung im Rahmen des G7-Gipfel-Einsatzes geleistet. Mit Schwerpunkten wie Notstromversorgung, Beleuchtung, Verpflegung, Logistik, Bereitstellung von Kommunikationsmitteln und Trinkwasseraufbereitung waren in Spitzenzeiten bis zu 350 Helferinnen und Helfer des THW pro Tag im Einsatz. 

 

THW-Landesbeauftragter für Bayern Dr. Fritz-Helge Voß zieht für das THW eine erfolgreiche Einsatzbilanz. „Das THW ist mit seinem Einsatz zum G7-Gipfel sehr zufrieden“, so Dr. Voß. Das THW hat einen außergewöhnlichen Einsatz hervorragend und zuverlässig durchgeführt. Über ein Jahr Planung, Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden, Hilfsorganisationen und Feuerwehr haben sich bezahlt gemacht.

 

Einige Zahlen, die für die hohe Leistungsfähigkeit des THW sprechen: 51 Großaggregate für Notstromerzeugung, vier Megawatt Gesamtleistung,  120 Leuchtballons, 24.000 Meter Kabel, 260 eingesetzte Fahrzeuge, bis zu 800.000 Liter  Trinkwasser für Elmau in einer Woche, 760 Mahlzeiten am Tag im Zeitraum vom 31. Mai  bis zum 8. Juni. 

 

Der Einsatzerfolg bei einem Großereignis wie dem G7-Gipfel bestätigt die Kernkompetenz des Technischen Hilfswerks für Notversorgung und Notinstandsetzung. Für unterschiedliche Partner mit verschiedenen Bedürfnissen haben die Experten des THW die passende Lösung geplant, organisiert und umgesetzt.

 

Das THW und seine Angehörigen haben bewiesen, dass sie bei Großereignissen ihre Kompetenzen jederzeit professionell einbringen können. „Die Abstimmung mit den Partnern funktionierte problemlos: Wir wollen auch in der Zukunft eine intensive Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden pflegen. Diese Zusammenarbeit war einer der wichtigsten Schlüssel zum Gesamterfolg“, so Dr. Voß, der sich bei allen ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften des THW für das herausragende Engagement der vergangenen Wochen persönlich bedankt. Ebenfalls bedankt er sich bei den Arbeitgebern für die Freistellung der Helferinnen und Helfer.

 

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist die zu 99 Prozent ehrenamtlich getragene Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes und somit als Behörde in ihrer Struktur weltweit einmalig. Rund 80.000 Helferinnen und Helfer, unter ihnen zahlreiche Techniker, Ingenieure, Logistiker und Spezialisten aller Arten, disloziert in 668 THW-Ortsverbänden engagieren sich in ihrer Freizeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. In Bayern stehen 15.000 Helferinnen und Helfer des THW zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung.

 

 

Der Ortsverband Schongau beim G7

 

Da unser Ortsverband in unmittelbarer Nähe zu Garmisch Partenkirchen liegt, waren wir für keine Maßnahme vorgesehen, die planbar war. Wir sollten in Bereitschaft bleiben und für alle unvorhergesehenen Tätigkeiten zur Verfügung stehen.

 

Da der Gipfel aber ruhig verlaufen ist, sind wir nicht zum Einsatz gekommen. Einzig unser Stapler war bei der Fachgruppe Logistik Material aus Geretsried, die beim OV GAP stationiert war, im Einsatz.

 

Unsere Stunde kam am Dienstag den 9.6.2015.

 

Wir sollten den Rückbau des Bereitstellungsraums des THW in der Gröbenschule in Garmisch Partenkirchen durchführen. Dort waren die letzten Tage rund 300 THW`ler aus ganz Bayern untergebracht.

 

Außerdem waren dort die Fachgruppen Führung und Kommunikation und die Fachgruppen Logistik Verpflegung stationiert. Unsere Aufgabe war, an diesem Tag die Schule bzw. zwei Sporthallen in den Originalzustand zu bringen, da am Folgetag wieder normaler Unterricht vorgesehen war.

 

Die Böden der Sporthallen waren mit einem zusätzlichen Bodenbelag versehen worden. Außerdem waren filzbespannte Trennwände aufgestellt, um so größere Schlafboxen herzustellen.

 

All dies wurde von uns zurückgebaut und abtransportiert.

 

Zusätzlich mussten noch viele kleine Tätigkeiten ausgeführt. Gegen 15:00 Uhr waren die Gebäude wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt und die Putzkolonnen konnten anrücken.

 


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