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THW-Thema
 

Katastrophenschutzausstellung in Bozen vom 1.4.2011 bis 3.4.2011

 

Das THW Schongau weilte vom 1. April bis 3. April wieder einmal in Italien. Diesmal nicht auf Grund einer Hilfeleistung, sondern als Repräsentant der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Im Rahmen des Europäischen Katastrophen- und Hilfeleistungsabkommens in Verbindung mit dem Anrainerstaatenkonzept stellte sich das THW auf der Fachmesse in Bozen dem geneigten und interessierten Publikum dar. Die Messe findet alle zwei Jahre in Bozen statt.

Unter der Leitung der Geschäftsstelle Bad Tölz stellte der Ortsverband Schongau Fahrzeuge und Gerät aus. Hierbei handelte es sich um den LKW der Fachgruppe Wasserschaden Pumpen und der Hannibal „Hanni“ Pumpe. Außerdem wurde die 5000 l/Min leistende Tauchpumpe „Nanni“ samt Zubehörmaterial gezeigt.

Eine zusätzliche Attraktion besonders für die kleinen Messebesucher sollte der von der THW Jugend Schongau gebaute „heiße Draht“ darstellen. Dieses Spielgerät entwickelte sich aber zum absoluten Renner hauptsächlich unter den Erwachsenen.

Weitere Aussteller auf dem THW Stand waren der Ortsverband Weilheim mit dem Gerätekraftwagen und einem ausgeklügelten System zur Überwachung und Dokumentation von Atemschutzträgern. Bei den Kleinen Besuchern waren die THW Bobby Cars der Renner.

Der Ortsverband Garmisch-Partenkirchen zeigte ein High-Tech Gerät aus der technischen Ortung. Eine steuerbare Endoskopkamera lieferte eindrucksvolle Bilder eines Verschütteten auf einen Bildschirm. Zu Demonstrationszwecken lag eine Kinderpuppe unter einer Schichtung von Betonteilen.
Aus dem Bereich der Infrastruktur bauten sie eine Demotafel mit Wasserversorgung und einem elektrischen Durchlauferhitzer auf.

Da die Messe in Südtirol stattfand war diesmal das Sprachproblem kaum vorhanden. Mit den meisten Besuchern konnte das Gespräch auf Deutsch geführt werden. Trotzdem musste einigemal auf die Dolmetscherdienste der Garmischer Helfer zurückgegriffen werden.

Auf Grund der Sprachkenntnisse war der OV Garmisch-Partenkirchen federführend was die Organisation sowohl im Vorfeld der Fahrt, als auch während unseres Aufenthaltes bei der Messe betraf.

Insgesamt waren 12 Helfer aus 3 Ortsverbänden und ein Mitarbeiter der Geschäftsstelle nach Italien gereist.

Der THW Stand, mit rund 300 m² Größe war Anziehungspunkt vieler freiwilliger Helfer des italienischen Zivilschutzes -Protezione Civil- aber auch von Entscheidungsträgern und Regierungsvertretern.

Ziel der Ausstellung war es, den italienischen Kräften die Führungsstrukturen und die Fachdienstausstattung des THW näherzubringen, da der italienische Zivilschutz nur örtlich organisiert und sehr unterschiedlich strukturiert ist.

Für uns THW`ler stellte dieser Besuch in Italien erneut eine Bereicherung dar. Man bekommt ein größeres Verständnis für andere Länder und Sitten. Besonders betont werden muss die überaus große Gastfreundschaft aller Italienischen Hilfsorganisationen. Man ist überall gern gesehen und die Arbeit des THW wird sehr hoch eingeschätzt.

 

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