Kontakt | Datenschutz | Impressum | Sitemap
THW-Thema
Verlegen von Schläuchen, Durchmesser 159 mm, mit Helfern aus Schongau und Rosenheim
Die Tauchpumpe Nanni wird mit dem Ladekran von Rosenheim ins Wasser gehoben.
Hannibal Pumpe in Betrieb

Gemeinsame Übung Deutschland Italien am 1.7.2007

 

Die FGr Bergung, Räumen, Tauchen, Wasser-Pumpen und ÖGA-Öl aus den Ortsverbänden Rosenheim und Schongau, stellten auf dem großräumigen Gelände an den unterschiedlichsten Einsatzstellen ihr Können unter Beweis.

Die FGr Trinkwasser des OV Starnberg erprobte in einem 24-Stunden-Dauerbetrieb die Funktionstüchtigkeit ihrer Ausrüstung gemeinsam mit der neu gegründeten ÖGA-FGr des OV Weilheim. Permanent wurde mit einer umfangreichen Laborausstattung die Wasserqualität beider Trinkwasseranlagen überprüft und so ein hoher Qualitätsstandart sichergestellt.

Ein Novum war die THW-Expertengruppe ASH des OV Weilheim. Im Leistungsvergleich wurden Stützböcke aus Schnittholz und vorgefertigten ASH-Material angefertigt und aufgestellt.

Die teilnehmenden Gäste der PC und der SEG des MHD wurden unter Berücksichtigung ihrer Interessenlagen und Flexibilität in die Übungsabläufe der einzelnen THW-Fachgruppen eingebunden. Sie arbeiteten mit den THW-Spezialisten Hand in Hand. Hierbei konnten wichtige Anregungen und Erkenntnisse für eine zukünftige gemeinsame, grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz vermittelt werden.

Im Einsatz war auch der Verpflegungs-Trupp des OV Garmisch Partenkirchen und des Materialerhaltungs-Trupps des OV Geretsried die mit ihrem Leistungsvermögen zwischenzeitlich ein unverzichtbarer Bestandteil aller Übungen geworden sind.

Auch der Kameradschaftsteil kam nicht zu kurz. Am Abend des 30.06.2007 wurde der erfolgreiche Verlauf der Übung mit einem Rugby-Spiel (Deutschland gegen Italien) und einem gemeinsamen Grillabend gefeiert. Dabei wurden neue Freundschaften geschlossen und bestehende Patenschaften gefestigt.

Im Rahmen der Übung haben alle beteiligten Repräsentanten erkannt, dass des - unabhängig von den EU-Mechanismen - in naher Zukunft ein breites Feld von neuen Aufgabenstellungen im länderübergreifenden Katastrophenschutz zu bewältigen gilt. Diesbezügliche, notwendige Aktivitäten und Projekte dürfen nicht verzögert, sondern sollten unverzüglich in Angriff genommen werden.

Im Rahmen seiner Verabschiedungsrede wurde dies vom Geschäftsführer Udo Schmidt ausdrücklich betont und eine fortwährende enge Zusammenarbeit zugesichert.

Udo Schmidt / Lina Wussow

 

 

zurück